Dialogforum: Mit 55 in die Tagespflege? Passt das - oder brauchen wir etwas Neues?
Menschen, die bereits vor dem 65. Lebensjahr die Diagnose einer dementiellen Erkrankung erhalten, haben häufig andere Lebensrealitäten und Bedürfnisse als hochaltrige Betroffene. Viele bestehende Angebote – insbesondere klassische Tagespflegen – sind jedoch vor allem auf eine deutlich ältere Zielgruppe ausgerichtet. Warum ein Thema in Hannover? Die Zahl der Menschen, die von einer dementiellen Erkrankung betroffen sind, steigt in Hannover stetig. Auch die Gruppe der jung Erkrankten. Daher gibt es mittlerweile u.a. durch die Alzheimer Gesellschaft Hannover e.V. und die Caritas – Beratungsstelle Lindenbaum Gesprächsgruppen für jung Erkrankte und ihren An- und Zugehörigen. Im Netzwerk Demenz-aktiv, in der Fachgruppe Gerontopsychiatrie und den verschiedenen Beratungsstellen nimmt die Frage nach passenden Versorgungsstrukturen immer wieder Raum ein. Wohin mit den Erkrankten, wenn sie noch jung und mobil sind und die Angehörigen arbeiten müssen? Was ist eine menschenwürdige und bedarfsgerechte Versorgung, die noch Teilhabe am Leben in der Gesellschaft ermöglicht? Und ist Tages¬pflege das, was wir brauchen? Im September finden erneut die Wochen der Demenz in Stadt und Umland der Region Hannover statt – dieses Jahr unter dem Motto: Verbunden bleiben – Wohnen.Leben.Teilhaben. In diesem Rahmen soll die geplante Veranstaltung diese Fragen aufgreifen und An-bieter*innen, Beratungsfachkräfte und Betroffene ins Gespräch bringen. Fachliche Impulse, Praxiserfahrungen und Austausch sollen dazu beitragen, Versorgungslücken sichtbar zu machen, Perspektiven für bedarfsgerechte Angebote zu entwickeln und die städtische Versorgungsstruktur zu verbessern.
Veranstaltungsort:
Osterstraße 31/Ecke Röselerstraße
30159 Hannover
Veranstalter / Veranstaltungsort
Osterstraße 31
Ecke Röselerstraße
30159 Hannover
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